
Der diagnostische Prozess
Unser ausführliche Diagnostik gewährleistet eine genaue und umfassende Einschätzung Ihrer Symptome und deren Ursachen. Nur durch eine gründliche Untersuchung können mögliche Fehldiagnosen vermieden und die bestmögliche Behandlung für Sie gefunden werden. Da wir derzeit kaum Wartezeiten haben, können wir Ihnen zeitnahe Termine anbieten und innerhalb weniger Wochen aussagekräftige Ergebnisse liefern.
Was bedeutet psychologische Diagnostik?
Dank unseres Fachwissens und unserer Erfahrung können wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse vor, während und nach dem Diagnostikprozess eingehen und Ihnen zur Seite stehen. Transparenz und Augenhöhe in der Begleitung durch den gesamten Diagnostikprozess sind uns ein besonderes Anliegen.
Entscheidend für eine gute Diagnostik ist die systematische Untersuchung und Analyse der auftretenden Symptome und ihr Zusammenspiel mit äußeren Faktoren.
Wir führen standardisierte testpsychologische Diagnostik in Form von Leistungstests, Fragebögen oder Interviews durch. Im Anschluss erfolgt die Auswertung und Interpretation der Testergebnisse sowie des klinischen Eindrucks. In einem abschließenden Gespräch werden wir Ihnen diese dann mitteilen sowie etwaige hilfreiche Informationen an die Hand geben. Ob sich ein Anfangsverdacht auf eine Diagnose bestätigt, können wir ebenfalls erst nach dem Diagnostikprozess im abschließenden Gespräch mitteilen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung (z. B. im Rahmen von Nachteilsausgleichen etc.).
Psychologische Diagnostik als zentrale Querschnittsdisziplin der Psychologie sammelt und verarbeitet gezielt erhobene Informationen. Die Diagnostik dient meist der Beantwortung einer Fragestellung oder Überprüfung einer (Verdachts-) Diagnose. Wissenschaftliche Gütekriterien, wie Objektivität, Reliabilität und Validität werden dabei berücksichtigt.
Diagnostische Urteilsbildung und Entscheidungsfindung stellt einen mehrschrittigen Prozess dar:
-
Präzisierung der Fragestellung
-
Hypothesenformulierung
-
Datenerhebung
-
Diagnostische Urteilsbildung
-
Urteil und Gutachten
Ablauf
1. Kontaktaufnahme
Um eine Erstkonsultation zu vereinbaren, kontaktieren Sie uns gerne telefonisch, per E-Mail, über unser Kontaktformular oder buchen Sie direkt in unserer Online-Terminbuchung.
2. Erstgespräch
Wir lernen Sie kennen und klären gemeinsam Ihr Ziel bzw. Ihren Auftrag. Zudem erfolgt eine Aufklärung über das Vorgehen im diagnostischen Prozess sowie die Chancen aber auch Grenzen von Diagnostik. Bitte bringen Sie zum Erstgespräch alle Vorbefunde mit, die Ihnen vorliegen. Am Ende des Erstgesprächs wird Ihnen ein Behandlungsvertrag ausgehändigt, den Sie in Ruhe zuhause durchgehen können.
3. Kostenvoranschlag
Nach dem Vorgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag über die vereinbarten Leistungen. Wir geben Ihnen Zeit, den Kostenvoranschlag bei Ihrer privaten Krankenkasse einzureichen und zu entscheiden, ob Sie mit dem diagnostischen Prozess beginnen möchten. Wir warten auf Ihre Rückmeldung.
4. Rechnung
Sobald Sie der Diagnostik bei uns zugestimmt haben, erhalten Sie von uns eine Rechnung über den Gesamtbetrag, den Sie bitte in Vorkasse überweisen.
5. Terminvereinbarung
Im nächsten Schritt melden wir uns bei Ihnen bezüglich der Terminvereinbarung. Hier wird Ihnen eine Psychologin/ ein Psychologe zugeteilt, die/der Sie im gesamten Diagnostikprozess begleiten wird. Telefonisch vereinbaren wir je nach Verdachtsdiagnose drei bis vier zeitnah aufeinander folgende Termine. Sollte ein Termin am Vormittag stattfinden, erhalten Sie eine Anwesenheitsbestätigung für die Schule oder den Arbeitsplatz von uns.
6. Fragebögen
Per E-Mail erhalten Sie von uns nun diverse Unterlagen. Ein Konsiliarbericht dient dem Ausschluss medizinischer Ursachen für die benannten Symptome. Diesen geben Sie bitte bei Ihrer/m Allgemeinmediziner/in ab. Ein Anamnesebogen dient Vorbereitung auf das Anamnesegespräch. Bitte bringen Sie diesen Bogen ausgefüllt zum Anamnesegespräch mit. Des Weiteren erhalten Sie Links zu Fragebögen, die der Selbst- und Fremdbeurteilung dienen. Wir bitten Sie, diese Fragebögen im Laufe des diagnostischen Prozesses, bis zum Abschlussgespräch auszufüllen.
7. Anamnesegespräch
Wir analysieren mit Ihnen zielgerichtet und systematisch Ihre Vorgeschichte, die aktuell belastende Symptomatik, äußere Belastungsfaktoren (z.B. Schule/Beruf, familiäres/soziales Umfeld) und potentielle Ursachen. Bitte bringen Sie Zeugnisse, Vorbefunde, das U-Heft (nur bei Kindern und Jugendlichen), den Behandlungsvertrag sowie den Anamnesebogen zu diesem Termin mit.
8. Testungstermin(e)
In ein bis zwei Testungsterminen erheben wir anhand standardisierter Testverfahren (gemäß der Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität) psychologische Kennwerte. Hierunter fallen kognitive Leistungstests, Konzentrationstests, Fragebögen, Interviews, projektive Verfahren, Verhaltensbeobachtung sowie Spielbeobachtung. Die Anzahl und Auswahl der Tests obliegt der beschriebenen Symptomatik bzw. der Verdachtsdiagnose. Bei diesen Terminen ist die Testperson allein mit der Psychologin/ dem Psychologen im Raum. Eltern dürfen Ihre Kinder bringen und abholen, müssen jedoch nicht während der Testung anwesend sein.
9. Befunderstellung
Sobald der Testungsprozess abgeschlossen ist und alle Ergebnisse vorliegen, erstellt Ihre Psychologin/ Ihr Psychologe einen Befund für Sie. Die Auswertung und Befunderstellung kann ein bis zwei Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen. Wird ein Attest benötigt, so teilen Sie uns das bitte im Rahmen des Vorgesprächs mit und wir erstellen ohne zusätzliche Kosten ein Attest für Sie.
10. Abschlussgespräch
Im Abschlussgespräch besprechen wir die Ergebnisse und ggf. die Diagnose. Unabhängig vom Ergebnis bleibt der eigene Leidensdruck. Wir erörtern mit Ihnen geeignete Maßnahmen und geben Empfehlungen zum Umgang mit Ihren Symptomen. Am Ende des Gesprächs erhalten Sie den ausführlichen Befundbericht.
Warum wir so gründlich sind - und warum das wichtig ist
Eine präzise psychologische Diagnostik ist keine Formalität – sie ist die Grundlage für jede wirksame Behandlung.
Werden Ursachen falsch eingeschätzt, führt das oft zu Therapien, die wenig oder gar nicht helfen. Das kann sich über Jahre hinziehen und viel Kraft kosten.
Deshalb arbeiten wir nach wissenschaftlichen Leitlinien – und investieren in jeden Fall Zeit, Sorgfalt und fachliche Expertise:
Erstgespräch – um Anliegen, Erwartungen und erste Fragen zu klären, eine erste Anamnese durchzuführen und zu besprechen, ob und welche Testung sinnvoll ist.
Das Erstgespräch dauert 50 Minuten und kosten 134,04 EUR.
Umfassende Anamnese – inklusive biografischer Erhebung, Zeugnisanalyse und, falls sinnvoll, Fremdanamnese
Individuell ausgewählte Testverfahren – passend zum jeweiligen Störungsbild
Sorgfältige Auswertung & Interpretation – immer mit dem 4-Augen-Prinzip für maximale Sicherheit
Umfassender Befund – fundiert, nachvollziehbar und fachlich belastbar – als verlässliche Grundlage für Sie und Ihre Weiterbehandler
Günstigere Angebote sparen oft an einzelnen dieser Schritte – wir nicht.
Denn eine fundierte Diagnostik spart letztlich Zeit, Kosten und Frustration – und ebnet den Weg für die richtige Unterstützung.
Unsere Preise spiegeln die Qualität wider, die Sie hier bekommen – und die Sicherheit, die Sie danach haben.