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Das Dreieck - Körper, Gefühle und Gedanken
In der Verhaltenstherapie ist es üblich, sich eine konkrete Situation anzuschauen, in der man sich unwohl gefühlt hat und sich die inneren Vorgänge genau abzubilden. Es wird dann schnell deutlich, dass sich Gedanken, körperliche Reaktionen und Gefühle gegenseitig verstärken. Wenn ich ängstlich bin, reagiere ich mit Herzrasen, nehme wiederum das wahr und der Kreislauf beginnt. Körper, Gedanken und Gefühle beeinflussen unser Erleben und unser Leben. Menschen fokussieren sich in
30. Apr.2 Min. Lesezeit


Das Märchen von der Willensstärke
Schon früh im Leben lernen wir, dass wir etwas nur wirklich wollen müssen und es dann klappt mit der Veränderung. "Wenn du es wirklich willst, verlierst du an Gewicht." "Wenn du es nur wirklich willst, schaffst du es, mit dem Rauchen aufzuhören." Die Umkehr davon ist, dass wenn du es nicht schaffst, du dich einfach nicht genug bemüht hast. Diese Haltung ist aber ein Märchen und deckt sich nicht mit der Studienlage. Bei einmaligen Handlungen wie den Müll runterzubringen, hilft
30. Apr.2 Min. Lesezeit


Wie Meditation im Alltag helfen kann
Wenn Du regelmäßig meditierst, hat das viele positive Wirkungen auf Deinen Körper, Deinen Geist und Deine Psyche, selbst wenn Du das nur jeweils eine kurze Zeiteinheit machst. Psychologische Studien haben das auch durchweg bestätigt: Stressreduktion: Selbst wenige Minuten Meditation können Dir dabei helfen, Dein Stresslevel zu senken, indem die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol reduziert wird, und Du einen klareren Geist bekommst. Verbesserte Konzentration: Kurze Med
30. Apr.1 Min. Lesezeit


ADHS Behandlungsoptionen
Wenn ich dich danach frage, wie sich ADHS behandeln lässt, denkst du vielleicht zuerst an Medikamente. Auch wenn das für viele Betroffene sicher eine gute Lösung sein kann, ist es wichtig auf Alternativen hinzuweisen. Die erste Option besteht in der Psychoedukation. Betroffenen wird Wissen über die neurobiologische Besonderheit ihres Gehirns vermittelt. Sie können so Besonderheiten in ihrer Wahrnehmung, Erleben und Verhalten besser einordnen. Es kann eine große Erleichterung
30. Apr.1 Min. Lesezeit


Was trägt zum Gelingen einer Therapie bei?
Allgemeine Zahlen sagen, dass bis 70% aller Patienten:innen, die sich in Therapie begeben haben, dort Hilfe erfahren haben. Dabei ist die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie, mit der zum Teil auch in unserer Praxis gearbeitet wird, nach aktueller Forschungslage sehr hoch. Besonders gut hilft sie bei Ängsten und Depressionen. Aber auch bei allen anderen psychischen Erkrankungen zeigt sie tolle Erfolge. Das Anliegen eines:r Therapeut:in ist immer, allen seinen Patienten:innen zu
30. Apr.2 Min. Lesezeit


Prokrastination - der einfachste Weg
Unsere Motivation ist eine begrenzte Ressource. Wenn wir uns schon durch den Alltag quälen, ist das Maß an übriger Energie für neue Wege und notwendige Lösungen beschränkt. Stellen wir uns vor, wir haben seit Monaten einen Drucker auf dem Boden stehen und sind unsicher, was er noch braucht um wieder zu funktionieren. Wir müssten ihn eigentlich anschließen, den Fehler finden und lösen. Das erscheint uns zu mühsam, also lassen wir es jedes Mal aufs Neue. Dazu kommt unser Misstr
23. Apr.2 Min. Lesezeit


Neurodiversität - wo erlebst du dich als "anders"?
„Neurodiversität“ ist ein Konzept, das die Vielfalt neurobiologischer Unterschiede wie ADHS, Autismus, Dyslexie und anderer Lern- und Entwicklungsvariationen anerkennt und wertschätzt. Anstatt diese Verschiedenheiten als Defizite oder Störungen zu betrachten, können wir sie als natürliche und wertvolle Variationen der menschlichen Gehirnfunktion anerkennen. „Neurodiversität“ betont die Bedeutung von Akzeptanz und Inklusion, indem die Einzigartigkeit jeder Person respektier
22. Apr.1 Min. Lesezeit
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